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Wir schildern Ihnen unter bewusstem Verzicht auf langatmige bzw. kaum verständliche Paragraphen-Zusammenhänge nun die aktuelle Lage wie folgt:

 

Styropor aus der Wärmedämmung enthält bis zum Jahr 2014 (also gewissermaßen bis "gestern"…) bekanntermaßen Flammschutzhemmer. Bisher ging die Entsorgung mehr oder weniger reibungslos und wunderbar funktionierend als völlig untergeordneter Bestandteil in der großen Fuhre via Müllofen. Aber weil diese Flammschutzhemmer nach europäischer Auffassung so gefährlich sind, sind besagte Abfälle ab 30.9.2016 unter dem AVV-Schlüssel 17 06 03* einzustufen und „dem Kreislauf separat und geordnet zu entziehen“ wie das auf dem VO-Papier so schön beschrieben wird. Tolle Sache so weit.

Dumm ist dabei nur, dass deutschlandweit so gut wie keine Verbrennungsanlage für diesen Schlüssel eine Zulassung hat – und die ganz überwiegende Zahl der Entsorger (also damit auch Sie) haben das ebenso nicht in ihrer BImSch-Genehmigung bzw. im Annahmekatalog.

 

Das Styropor (auch ohne Flammschutz) hat bei einer geordneten Monoverbrennung mit knackigen 37.000 Kilojoule einen Wahnsinnsheizwert und geht praktisch sofort in den gasförmigen Zustand über – was so viel heißt, keiner kann und vor allem will das mono erfasst in die Entsorgungshand nehmen.

Für so manches Müllheizkraftwerk ist dies hie und da vor dem Hintergrund einer sowieso schon recht angespannten Lage ein willkommener Anlass, die Annahme von Ladungen, die diese Dämmplatten enthalten, ab dem 1.10. im "worst case" geschmeidig komplett zu verweigern; vielleicht haben Sie selbst schon entsprechende Kundenrundschreiben der Müllöfen auf dem Tisch liegen.

 

Was tun sprach Zeus? Beten – man kann nur hoffen, dass hier in den kommenden Wochen noch in Berlin/Bonn und dem Vollzug die Köpfe eingeschaltet werden. Ansonsten wird das ein Entsorgungs- und Genehmigungschaos.

 

Ihnen legen wir neben dem erwähnten Rosenkranz aktuell dreierlei ans Herz:

 

1.      Informationsweitergabe an Ihre Anlieferer insbesondere aus der nun schwer

      gebeutelten Dachdecker-Ecke, die nun definitiv mit gefährlichen Abfällen 

      gewerbsmäßig zu tun haben wird.

2.     Da Sie selbst höchstwahrscheinlich keine Lager/Annahme-Genehmigung 

      haben und mono gar nichts geht, ist bis auf weiteres eine getrennte

      Erfassung nicht sonderlich schlau…

3.      Kalkulieren, prüfen und überlegen Sie sehr sorgfältig, wenn Sie in diesen 

      schönen Spätsommertagen größere (Styropor-Wärmedämmplattenmengen)

      Kundenanfragen/Abbruchaufträge auf den Schreibtisch bekommen.

 

 

 

Bald kommt der nächste ENTSORGERBRIEF – wir halten Sie auf dem Laufenden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

K.Saafan Entsorgung | info@container-saafan.de